Die Musik von der wir reden

Zwei gute Artikel haben mich dazu gebracht, eine neues Blog in unsere kleine Linkliste aufzunnehmen.

1. Eine eher abwegige These zur deutschen Malaise

und

2. Hartz versöhnt

Im zuerst genannten findet sich auch ein Satz, auf den ich Claudia hinweisen wollte, da er einen Zustand der Musikkenntnis treffend beschreibt, der in ihrer Theorie fehlt:

Das weiß im Grunde genommen auch, wer von Musiktheorie keine Ahnung hat, denn jeder kennt die Spannung, die sich zum Ende eines Musikstücks aufbaut und die Erwartung beim Hörer weckt, dass abschließend noch einmal die Tonika erklinge, dass man bei ihr sozusagen wieder lande.

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2 Antworten to “Die Musik von der wir reden”

  1. Weitergelesen und noch das hier gefunden: Der gesunde Staat

  2. […] Da ich gezielt mit diesem Zitat angesprochen wurde fühle ich mich verpflichtet darauf zu antworten. Zugegeben, das Stück hat einen Schluss, der unterwartet kommt, was darauf schließen lässt, dass die Musik bestimmten Regeln folgt, oder andernfalls die Regelbrüche sofort auffallen. Ich habe aber nie behauptet, dass Musik keinen Regeln folgt. Selbst Geräusche folgen Regeln, warum soll Musik dass dann nicht tun? Im Gegenteil können Regelbrüche gerade dazu führen, dass ein Geräusch seinen Zufälligkeitscharakter verliert. Dass dieseer Regelbruch auch Musiklaien auffällt, heißt noch nicht, dass ein Laie auch erklären kann, was da so merkwürdig klingt. Es wurde eine aufgebaute Spannung erwähnt, die Erwartungen wecken soll. Was aber in diesem Stück, zumindest für meine Ohren, nicht geschehen ist. Es hörte sich an als hätte jemand den Stecker gezogen. Das Lied stoppte einfach mittendrin. Dies fällt aber nur auf, weil wir anderes gewohnt sind. Diese Gewöhnung hat aber nicht mit Dominanten, Dreiklängen oder Tonika zu tun. Das mag alles zutreffen. Den meisten geht es aber hier ähnlich wie mir. Den ganzen Kram hören wir einfach nicht. […]

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